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Aprikosen Chutney ohne Zucker

Wenn ein süßer Duft in Verbindung mit dem Aroma von Essig durch die Küche weht und Mr. Mindful schon mit erwartungsvollen Blicken in die Richtung der köchelnden Masse im Kochtopf schielt – dann gibt es bei uns meistens ein selbstgemachtes Chutney… und davon gibt es ja glücklicherweise so viele Variationen, dass man wirklich jedes Mal etwas Neues ausprobieren kann. Diesmal habe ich mich für ein fruchtiges Aprikosen Chutney ohne Zucker entschieden – in Verbindung mit einem frischen Tomaten-Pfirsich-Salat und Fladenbrot.

Chutneys stammen ursprünglich aus dem indischen Raum und dort existieren unzählige Varianten, die teils auf Basis von Kokosfleisch hergestellt werden, teils auf Basis von Früchten oder Gemüse. In diesem Fall habe ich mich für ein Aprikosen Chutney ohne Zucker entschieden – stattdessen habe ich Dattelsirup genommen -, das ähnlich wie eine Marmelade eingekocht wird. Durch diese Art der Herstellung wird das Chutney darüber hinaus für einige Zeit haltbar gemacht.

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Ich liebe an Chutneys insbesondere, dass sie so unglaublich vielseitig sind und man wirklich viel Raum für Experimente hat… und das habe ich heute gemacht:

  • 5 kleine Aprikosen
  • 1 Tomate
  • 5 Scheiben getrocknete Tomate (eingelegt)
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1/2 Schalotte
  • 1 kleine Chilischote
  • 1 TL Olivenöl
  • 3 TL milder Essig (z.B. Melfor)
  • 3 EL Dattelsirup
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Nelke
  • Salz & Pfeffer zum Abschmecken

Aprikosen schälen (evtl. vorher mit heißem Wasser übergießen), entkernen und in kleine Würfel schneiden. Auch die Tomaten und die getrockneten Tomaten werden in möglichst kleine Würfelchen geschnippelt. Den Ingwer und die Schalotte schälen und ebenfalls klein schneiden. Nachdem die Kerne entfernt sind, wird dann auch die Chilischote in Würfel zerkleinert.

Nun das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die vorbereiteten Zutaten im Öl kurz anschwitzen. Mit dem Essig ablöschen und das Dattelsirup sowie die Gewürze hinzufügen. Nun das Chutney auf kleiner Flamme vor sich hin köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (ca. 30 – 45 Minuten). Sobald ihr zufrieden mit dem Ergebnis seid, füllt ihr die Masse in ein Marmeladen- oder Einmachglas – denkt aber daran, die Nelke und das Lorbeerblatt zuvor zu entfernen. 🙂

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Chutneys sind die perfekte Ergänzung zu indischen Currys – aber auch zu Fladenbrot oder indischen Naan-Brot sind die fruchtig-scharfen Marmeladen einfach der Hit. Und wie man an diesem Aprikosen Chutney ohne Zucker sieht, kann man auch hierbei wunderbar auf herkömmlichen Industriezucker verzichten und sich einer – in diesem Fall veganen – Alternative bedienen. Ich bin auf jeden Fall ein Fan – und Mr. Mindful freut sich schon aufs nächste Chutney-Experiment…

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